Catégorie : De la Russie

  • 400 faux tableaux – surtout d’artistes de l’ « avant-garde russe »

    Mittwoch, 19. Juni 2013
    HERAUSGEGEBEN VON WERNER D’INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER
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    KunstfälscherringVierhundert falsche Bilder und eine Razzia

    13.06.2013 ·  In mehreren deutschen Städten wurden in den vergangenen Tagen Razzien in Galerien, Wohnungen und Lagerhäusern durchgeführt. Ein internationaler Kunstfälscherring kam zum Vorschein. Wer steckt dahinter?

    Von NIKLAS MAAK

    Kunstfälscherring

    © WONGE BERGMANNSchön, aber vermutlich nicht echt: Eines der rund vierhundert beschlagnahmten Bilder soll ein Malewitsch sein.

    Seit dem Fall des Kunstfälschers Wolfgang Beltracchi ist man einiges gewöhnt, aber einen derart massiven Aufmarsch der Polizei gegen Kunstfälscher wie jetzt hat es noch nicht gegeben: Bei Einsätzen, die vorgestern und gestern in mehreren deutschen Städten stattfanden, durchsuchten mehr als hundert Beamte des Bundeskriminalamts insgesamt achtundzwanzig Wohnungen, Lager, Büros und Galerien in Wiesbaden, Mainz, Stuttgart, München, Hamburg und Köln. Gleichzeitig fanden Durchsuchungen in Israel und der Schweiz statt. In Wiesbaden wurden zwei Personen im Alter von siebenundsechzig und einundvierzig Jahren verhaftet. Es handelt sich um einen Deutsch-Tunesier und einen Israeli, teilte das Bundeskriminalamt im Gespräch mit dieser Zeitung mit.

    Weitere Tatverdächtige stammen aus Russland. Ihnen wird vorgeworfen, Mitglieder eines internationalen Fälscherrings zu sein, der über Jahre Gemälde der russischen Avantgarde – darunter Arbeiten von Natalia Gontscharowa, Malewitsch, Kandinsky, Jawlensky und Larionow – verkauft haben soll, vor allem an private Sammler. Die Arbeiten sollen vor allem anlässlich von Galerieausstellungen, aber auch in Auktionen gehandelt worden sein. Die Rede ist von insgesamt vierhundert gefälschten Werken, die für vier- bis siebenstellige Summen verkauft wurden. Allein die jetzt Verhafteten sollen in den vergangenen zwei Jahren gefälschte Gemälde im Wert von mehr als zwei Millionen Euro an deutsche und spanische Händler und Sammler verkauft haben.

    Omertà in der Kunstwelt

    Man hatte sich schon gewundert, dass nach dem großen Fälschungsskandal um Wolfgang Beltracchi und seine Komplizen auf dem Kunstmarkt wieder alles so zu laufen schien wie immer: Die Auktionshäuser meldeten Rekorde, der Handel schien die Krise, in die der brillante Fälscher sie gestürzt hatte, selig vergessen zu haben.

    Man wandert zwar mit geschärftem Blick über Messen und durch Museen. Man steht im Pariser Musée Marmottan in der schönen Ausstellung mit Werken von Marie Laurencin und staunt über das Porträt eines Mannes, der mit einem für das Jahr 1913 unüblich weit aufstehendem Hemd so hippiesk elegant an der Wand lehnt, dass man es, wenn es nicht offiziell Nils von Dardel darstellte, glatt für das Selbstporträt des jungen Wolfgang Beltracchi halten könnte, der dem Werk von Marie Laurencin ja bereits einige sehr schöne postume Neuzugänge verschafft hatte. Neben dem Dardel-Porträt hängt ein Schild, das die Provenienz des Werks als ehemals „Galerie Alfred Flechtheim, Berlin-Düsseldorf“ ausweist. Anfrage im Museum: Ob man mehr über die Geschichte des Bildes wisse? Keine Antwort. Auch anderswo: kein Interesse. Omertà in der Kunstwelt.

    Viele Zufälle

    Aber dann tat sich hinter den Kulissen des Kunstmarkts doch Einiges: Ende Mai dieses Jahres wurde die bei New York lebende Kunsthändlerin Glafira Rosales festgenommen; sie soll insgesamt dreiundsechzig gefälschte Gemälde unter anderen von Robert Motherwell, Mark Rothko und Basquiat über zwei Galerien – darunter die ehemals ehrwürdige Knoedler Gallery in New York, die wegen des Falls schließen musste – in den Kunstmarkt und mehr als zwölf Millionen Dollar an der Steuer vorbei auf spanische Konten gebracht haben.

    Kunstfälscherring© WONGE BERGMANNWar ein Team am Werk? Es wird vermutet, dass die Fälschungen in Israel gemalt wurden.

    Ihr Lebensgefährte stammt aus Spanien und war schon vor Jahrzehnten in Prozesse um Kunstfälschungen verwickelt, die nur eine knappe Autostunde vom Wohnsitz der Beltracchis in Südfrankreich stattfanden. Eine Verbindung zwischen beiden Fällen wurde nicht angenommen, obwohl die amerikanischen Ermittler über den Zufall staunten, dass zeitgleich zwei hochbegabte Fälscher mit der gleichen Methode – man erzählt renommierten Experten eine brillante Geschichte von einem Verwandten, der in aller Heimlichkeit bedeutende Kunstwerke hortete und erschafft so die Legende einer unbekannten Meistersammlung – ihre Fälschungen ins Herz des Markts schleusen und dies auch noch in der selben Region am Mittelmeer planten. Zufälle gibt es.

    Unruhige Monate für den Kunsthandel

    Experten waren nach Aussagen der Ermittler gegenüber dieser Zeitung auch im Spiel, als die jetzt festgenommenen Fälscher ihre Werke marktglaubwürdig bekommen wollten. Einen Malewitsch stellt man nicht einfach mit Preis ins Internet, man braucht Zertifikate, Gutachten. Diese kann man natürlich auch fälschen und das gefälschte Werk mitsamt den gefälschten Papieren an einen gutgläubigen Sammler in Australien verkaufen. Aber so verliefen die Vorgänge im neuen Fall offenbar nicht.

    Hinweise, die die Ermittlungen auslösten, kamen offenbar aus Israel und der Schweiz, es sind laut Aussagen des Bundeskriminalamts renommierte Galerien, Händler und Experten betroffen, Namen werden wegen noch laufender Ermittlungen nicht genannt. Am Rande eines Fototermins in Wiesbaden, bei dem ein vermutlich gefälschter Malewitsch und eine beeindruckende Masse verpackter Kunstwerke präsentiert wurden, teilten Mitarbeiter des Bundeskriminalamts mit, man vermute, die gefälschten Bilder seien in Israel gemalt worden. Die Frage, ob auch Bilder in Museen beschlagnahmt wurden, verneinte die Pressesprecherin des BKA in Berlin, das ebenfalls in den Fall eingebunden ist, im Gespräch mit dieser Zeitung.

    Weitere Artikel

    In den kommenden Tagen werden die beschlagnahmten Werke analysiert werden. Auf den Kunsthandel kommen unruhige Monate zu: Wer sind die Fälscher? Wer ihre Komplizen? Wer die Opfer? Wer die betroffenen Händler, wer die Experten? Die Hoffnung, dass die Erschütterungen der jüngsten Fälschungsfälle sich vom Leuchten der gehandelten Bilder und dem Rauschen der Geldmengen übertönen lassen, ist gescheitert.

  • LES FAUX KANDINSKY, MALÉVITCH, GONTCHAROVA, LARIONOV, JAWLENSKY EN ALLEMAGNE, SUISSE ET ISRAËL

    INTERNATIONALER KUNSTFÄLSCHERRING Millionen für

    falsche Kandinsky-Gemälde

    Ein echter Kandinsky, dessen Wert auf über 20 Millionen Euro geschätzt wird. Ein gerade festgenommener Kunstfälscherring hat auch mit falschen Kandinskys hübsche Sümmchen verdient.

    Ein echter Kandinsky, dessen Wert auf über 20 Millionen Euro geschätzt wird. Ein gerade festgenommener Kunstfälscherring hat auch mit falschen Kandinskys hübsche Sümmchen verdient.
    Foto: REUTERS

    Sie sollen mit über 400 gefälschten Gemälden Millionen gemacht haben: Mitglieder eines internationalen Kunstfälscherrings, den das Bundeskriminalamt nun ausgehoben hat. Kopiert wurden unter anderem Werke des Malers Wassily Kandinsky.

    Eine internationale Kunstfälscherbande ist bei Razzien in Deutschland, der Schweiz und Israel zerschlagen worden. Die sechs Verdächtigen sollen mehr als 400 wertvolle Gemälde im Stil der Russischen Avantgarde gefälscht und für viele Millionen Euro verkauft haben. Die Hauptbeschuldigten, ein Deutsch-Tunesier und ein Israeli, wurden in Wiesbaden festgenommen und in U-Haft genommen, wie das Bundeskriminalamt (BKA) am Donnerstag berichtete.

    Die Ermittler stellten bei Durchsuchungen in sechs Bundesländern am Mittwoch und Donnerstag mehr als 1000 gefälschte Gemälde, Verkaufsunterlagen und Provenienzen sowie Schmuck- und Wertgegenstände sicher. Die rund 100 Beamten des BKA und der Polizei durchkämmten insgesamt 28 Wohnungen, Geschäftsräume, Lager und Kunstgalerien in Wiesbaden, Mainz, Stuttgart, München, Hamburg und Köln.

    Vorliebe für die russische Avantgarde

    Die beiden mutmaßlichen Köpfe der Bande (41 und 67 Jahre alt) waren mit Haftbefehlen gesucht und in ihren Wiesbadener Wohnungen festgenommen worden. Die anderen mutmaßlichen Täter stammen aus Russland und Israel. Ergebnisse der Durchsuchungen in der Schweiz und Israel lagen zunächst noch nicht vor.

    Die Bande soll den Stil der Russischen Avantgarde nachgeahmt und so Gemälde von Künstlern wie Wassily Kandinsky, Natalia Goncharova, Kazimir Malevich, Alexej von Jawlensky und Mikhail Larionov gefälscht haben. Die Werke statteten sie mit Echtheitszertifikaten aus, um den Eindruck zu erwecken, es handle sich um bisher unbekannte Gemälde der Künstlergruppe. Die Fälschungen wurden in Deutschland sowie im Ausland verkauft und ausgestellt. Den überwiegenden Teil kauften oder ersteigerten private Sammler.

    « Wichtiger Schlag gegen Fälscherszene »

    Mehr als 400 gefälschte Bilder wurden den Ermittlungen zufolge insgesamt seit 2005 für vier- bis siebenstellige Eurobeträge verkauft. Die beiden Hauptverdächtigen sollen allein in den vergangenen zwei Jahren Fälschungen für mehr als zwei Millionen Euro an Kunden in Deutschland und Spanien verkauft haben.

    „Uns ist mit diesen Ermittlungen ein wichtiger Schlag gegen die international agierende Fälscherszene gelungen“, sagte BKA-Präsident Jörg Ziercke. Er lobte die staatenübergreifende Kooperation der Strafverfolger und die enge Abstimmung mit der Schweiz und Israel. Von dort waren laut Staatsanwaltschaft wichtige Hinweise auf die Betrüger gekommen. (dpa)

  • Un témoignage non politiquement correct sur la slavophobie

    Merci, cher Jean-Claude, pour ces exemples de la partialité du Monde….à propos de slavophobie,  le livre de Pierre Péan sur le Kossovo qui vient de paraître chez Fayard et qui met en cause  » la communauté internationale » a été accueilli par un silence assourdissant, ce qui montre bien la tendance de nos media.. les ignominies qu’il dévoile chez les Kossovars, le trafic d’organes, les assassinats, etc. ont été systématiquement protégées par les dirigeants occidentaux et ont eu lieu avec la complicité de […] Kouchner….Si la plus infime partie de ces crimes avait été imputée aux Russes ou aux Serbes, les media feraient chorus…mais ce livre qui dit la vérité sur le conflit yougoslave avec preuves et témoignages à l’appui, est boycotté par les media, y compris le Canard enchaîné, le Monde diplomatique, etc. parce qu’il s’inscrit courageusement à contre-courant du  » politiquement correct »…
    PS Je vais essayer de retrouver le portrait de Hacim Traci publié dans le Monde où on présente ce gangster comme le héros de la résistance anti-serbe…qui a organisé en 1999 un tradic d’organes sur des prisonniers serbes mais aussi des jeunes filles albanaises, les témoignages des médecins contraints de faire ces opérations ( c’est- dire de dépecer ces malheureux et malheureuses) font froid dans le dos…Certains médecins ont accepté en pensant que ces organes étaient destinés à des généraux albanais..donc pour le bien de la cause.Mais ont été dégoûtés quand ils ont découvert que c’était tout simplement du  » bizness »…

     

    Ce message d’un grand spécialiste du monde slave, vivant à Moscou une grande partie de l’année, donne un autre son de cloche que celui qui nous est infligé journalièrement par la presse qui voit la paille chez ses adversaires favoris et ne voit pas la poutre  dans son oeil.

    A propos de Hacim Traci, déjà Albright était tombée dans les bras du terroriste Traci.
    La scène d’embrassade s’est renouvelée avec la peu efficace Catherine Ashton… Comme quoi…

  • Les airs de la calomnie des journalistes activistes anti-poutine/anti-russes

     

     

     

    • 11/6/2013 3:15

    Qui a des oreilles entende, à bon entendeur salut!

    jean-claude marcadé

    Basile est bien vivant, et il vit en France

    Jacques Sapir

    © Photo

    17:27 10/06/2013

    « Promenades d’un économiste solitaire » par Jacques Sapir*

    Je ne sais si vous vous souvenez de ce personnage dans la pièce de Beaumarchais, le Barbier de Séville, don Basile. Il est devenu célèbre car il incarne la Rumeur et la Calomnie. Il est l’incarnation de la bassesse. Dans l’opéra tiré de cette pièce qu’écrivit Rossini (1) l’air de la calomnie, chanté par Basile (2) , est l’un des morceaux de bravoure.
    Pourquoi cette tribune commence-t-elle par une référence à l’art lyrique ? Parce que Basile est aussi devenu un symbole, un nom commun, pour désigner, en France et ailleurs, ceux qui propagent les rumeurs et les calomnies. On se croit à l’abri mais, en réalité, nul ne l’est. Et c’est bien là tout le problème de la rumeur et de la calomnie :
    « La calunnia è un venticello
    Un’auretta assai gentile
    Che insensibile, sottile,
    Leggermente, dolcemente,
    Incomincia, incomincia a sussurrar.
    Piano, piano, terra terra,
    Sottovoce, sibilando,
    Va scorrendo, va scorrendo
    Va ronzando, va ronzando
    Nell’orecchie della gente » (3).
    Sur le site de Radio-France Internationale (RFI) a été installé vendredi 7 juin un papier sur le divorce du couple Poutine (4), co-signé par Anya Stroganova et Thomas Bourdeau. Ce papier contient ce qu’il faut bien appeler des allégations mensongères me concernant : « …des rumeurs courent concernant cette même fille, qui écrirait sa thèse à l’EHESS sous la direction bienveillante de Jacques Sapir, l’expert en économie russe et un proche de papa. »
    On est frappé de ce que des journalistes (mais méritent-ils encore ce nom) fassent référence à une « rumeur » et utilisent le conditionnel.
    D’autant plus qu’il était des plus facile de vérifier, soit en m’appelant par courriel ou par téléphone, soit en appelant le secrétariat de l’EHESS, soitenfin en vérifiant (par internet) au fichier central des thèses. Il faut croire que l’on est bien fatigué quand on travaille à RFI, car rien de tout cela ne fut fait… Le duo de bras cassés décide de laisser courir la rumeur.
    Et c’est là où il y a calomnie. De plus, elle prouve que ces deux « journalistes » n’ont aucune idée (et n’ont pas cherché à en avoir…) sur comment on s’inscrit en thèse. Une inscription signifie un dossier qui est expertisé par le conseil scientifique de l’EHESS. Et donc, si l’une des filles du Président Poutine avait décidé de s’inscrire en thèse, que ce soit sous ma direction ou sous celle de n’importe quel autre collègue, elle aurait dû en passer par là et tout le monde serait au courant.
    Deuxième calomnie, plus subtile mais en réalité plus grave car elle porte atteinte à ma réputation d’enseignant chercheur, c’est l’utilisation du mot « bienveillant ». Que signifie-t-il si ce n’est que, par « amitié » pour son papa (le Président de la Russie) ou peut-être pour obtenir on ne sait quel avantage, je favoriserai un étudiant ? C’est une accusation grave de favoritisme, mais qui est portée sur ce ton mielleux et doucereux de la rumeur. Cette demoiselle « écrirait » donc une thèse et je la dirigerais de façon « bienveillante ». Allons, Madame et Monsieur, ayez le courage de vos opinions ! Dites que j’ai touché de l’argent, que j’ai demandé une position, que j’accepte sciemment de fausser ce qui est un diplôme d’État en l’échange d’un quelconque avantage. Ah, l’on se dit grand et pur quand on est journaliste, mais tout ceci est petit et méprisable !
    Troisième allégation, je serai donc « un proche de papa », comprendre Vladimir Poutine. Et bien, au risque de décevoir bien des gens, il n’en est rien. Je ne suis pas non plus de ceux qui accablent Poutine. Je cherche avec honnêteté à établir ce qu’il a fait pour l’économie de la Russie. J’ai écrit, et je le maintiens, que son action a été plutôt positive (5). C’est aussi l’avis des collègues russes avec lesquels nous avons rédigé La Transition Russe, Vingt Ans Après (6). Cela ne fait pas de moi un « proche », je ne dîne pas à chacun de mes séjours à Moscou au Kremlin.
    De cela, je tire deux leçons. La première, c’est que RFI est tombée bien bas. Colporter de telles âneries est le signe d’un média devenu officine de propagande. On me dit qu’il reste de bons journalistes dans ce qui fut autrefois une maison respectable. Je veux bien le croire, mais ils ne sont sûrement pas à Moscou.
    La seconde c’est que, quand on dit des vérités qui dérangent, que ce soit sur la Russie ou sur la France, il faut s’attendre à de telles attaques. Elles en disent long sur la pente que nous avons prise et qui nous conduit tout droit à la Tyrannie.
    Les Basiles sont bien vivant et le personnage de Basile est éternel. Il continue à répandre cette calomnie comme « un petit vent » et elle peut gonfler, gonfler, colportée par milles bouches jusqu’à ce qu’elle devienne :
    « Un tumulto generale
    Che fa l’aria rimbombar.
    E il meschino calunniato,
    Avvilito, calpestato,
    Sotto il pubblico flagello,
    Per gran sorte va a crepar » 
    (7).
    Anya Stroganova et Thomas Bourdeau n’ont certes pas la voix pour se produire dans « Il Barbiere di Siviglia », mais leur intention de nuire est avérée.
    ***
    1. « Il Barbiere di Siviglia », plus connu qu’un premier opéra tiré de la pièce et écrit par Giovanni Paisiello
    2. « La calunnia è un venticello » , Acte I, tableau 2. Basile est traditionnellement une voix de basse.
    3. La calomnie est un petit vent / Une petite brise très gentille / Qui, imperceptible, subtile, / Légèrement, doucement, / Commence, commence à murmurer / Piano ,piano , terre à terre, / À voix basse, en sifflant, / Elle glisse, elle glisse / Elle rôde, elle rôde / Dans l’oreille des gens`
    4. http://www.rfi.fr/europe/20130607-russie-divorce-poutine-lioudmila-poutina 
    5. Par exemple dans Sapir, J., « Rossija posle Putina :Ekonomitcheskie i Social’nye Osnovy Polititchekoj Stabil’nosti » [La Russie après Poutine. Fondements économiques et sociaux de la stabilité politique] in N. Lapina (ed). Dva Prezidentskih Sproka V.V. Putina. Dinamika Peremen, Éditions de l’Académie des Sciences de Russie, Moscou 2008, pp. 112-142
    6. Sapir J., (sous la direction de), La Transition Russe, Vingt Ans Après, (avec V. Ivanter, D. Kuvalin et A. Nekipelov), Éditions des Syrtes, Paris-Genève, 2012.
    7. Un tumulte général / Qui fait retentir l’air. / Et le pauvre calomnié, / Avili, piétiné / Sous le fléau public, / Par grand malheur s’en va crever.
    L’opinion exprimee dans cet article ne coïncide pas forcement avec la position de la redaction, l’auteur étant extérieur à RIA Novosti.
    *Jacques Sapir est un économiste français, il enseigne à l’EHESS-Paris et au Collège d’économie de Moscou (MSE-MGU). Spécialiste des problèmes de la transition en Russie, il est aussi un expert reconnu des problèmes financiers et commerciaux internationaux.Il est l’auteur de nombreux livres dont le plus récent est La Démondialisation (Paris, Le Seuil, 2011).
    © 2013 RIA Novosti

     

    Voici ce que moi-même  j’écrivais en mars et en mai 2012   sur la « calomnie » :

    12 mars 2012

    Piotr Smolar (ou, du moins le titre de la Rédaction du « Monde ») a trouvé le moyen, à propos du trafic d’organes des Kosovars (tellement unilatéralement et partialement soutenus en son temps), d’incriminer principalement la Russie pour ne pas transmettre les informations médicales qu’elle aurait à ce propos. Donc, ce ne sont pas les trafiquants d’organes kosovars les criminels, mais la Russie…

    Mais pourquoi s’étonner, quand le même Smolar et sa collègue inénarrable Marie Jégo, s’empressent de faire des rumeurs non avérées des vérités, pour peu qu’elles soient à charge contre la Russie – ainsi de  « Maghnitski battu à mort (sic!)» dans la prison où il était enfermé. Cela ne suffit pas que la mort de Maghnitski soit une bavure de la justice russe, il faut y ajouter la touche people  de « battu à mort », sans que cela soit mentionné, ni repris, par la grande majorité des sites d’opposition.

    16 mars

    J’ajoute que, depuis ce « Maghnitski battu à mort en prison », Smolar et Jégo ont retiré cette « épithète homérique », par « maltraité » : y a-t-il eu quelque protestation de gens informés plus rigoureusement? En tout cas, la calomnie a joué son rôle : puisqu’il n’y a eu aucune rectification des propos de Smolar et Jégo sur « Maghnitski battu à mort », l’imputation reste en l’air. Calomniez, calomniez, il en restera toujours quelque chose. C’est malheureusement la doctrine du journalisme du « Monde » concernant la Russie.

    Toinette Jégo continue à sévir : elle s’est emparée de deux « épithètes homériques » qu’elle va nous ressortir désormais à chaque papier : il y a une « classe créative » en Russie, avide de justice et de liberté » et, en face, « l’élite politico-militaire au pouvoir qui mise sur la bigoterie, le repli sur soi, la haine de l’étranger », évidemment promue, soutenue, encourager par Poutine, baptisé par Toinette Jégo de « leader national ».

    Font partie de la « classe créative », sans doute selon Jégo, tous ceux qui sont contre Poutine – les Navalny, les Oudaltsov, les Kasparov, les Nemtsov qui, jusqu’ici, ont comme seul programme politique « la Russie sans Poutine », mais aucun  programme socio-économique qui pourrait remplacer le système actuel (le seul qui en est un de cohérent, en dehors des communistes, c’est Prokhorov, dont Jégo ne parle guère, qui n’est pas propoutinien, sans faire une opposition démagogique systématique). Sans doute aussi appartiennent à la »classe créative »  les tristement célèbres Poussy Riot, dont le niveau littéraire et musical reste pitoyable, mais dont l’inénarrable critique d’art Jégo a fait des descendants de Malévitch (mais oui!)…

    jean-claude marcadé

    PS Au G20, un hommage a été rendu à Poutine, pas seulement par politesse, en particulier par Christine Lagarde

     

     

    La fixation monomaniaque sur Poutine, responsable de toutes les violences et de  tous les faits divers en Russie, continue dans « Le Monde ». Les Toinettes du journalisme s’en donnent, après une petite accalmie, à coeur joie. Le relai a été passé à Piotr Smolar qui, visiblement, s’informe plus par internet , où il fait un tri très édifiant, et par téléphone que sur place. Ainsi on apprend que Poutine est responsable des incidents violents qui ont eu lieu le 6 mai à Moscou contre des manifestants qui avaient cessé d’être dans la légalité pour provoquer les réactions policières. Smolar n’a peut-être jamais participé à des manifestations en France, moi si, et je sais très bien que si l’on n’ obtempère pas à des policiers quand on a enfreint « l’ordre public », on est menotté et mené au poste. Cela m’est arrivé. Le plus scandaleux dans le dernier papier de Smolar, c’est la mise en avant de faits qui ne sont pas vérifiés, sont répandus par les activistes et gonflés. Ainsi,  la « femme enceinte » battue à terre par « les policiers de Poutine » s’est révélée être l’étudiant Nikolaï qui a raconté son histoire, sans en faire par ailleurs une histoire à la Jégo-Smolar!!!  Est-ce que Smolar apportera une rectification à sa fausse information? Les Toinettes se font ainsi régulièrement des Don Basilio. C’est triste que « Le Monde » se livre à cette course aux informations systématiquement négatives, alors que le lecteur ne sait rien sur la vie politique courante du pays, comme il ne sait rien d’ailleurs de l’opposition hors système – on attend toujours  un article de fond sur la composition de cette opposition… Mais, comme cela corrigerait l’image que le journal veut donner de « la Russie de Poutine », on préfère entretenir le grand flou. Et je ne parle pas du flou qui enveloppe « les prisonniers politiques » : aujourd’hui, en Russie, une personne qui a commis un délit économique a intérêt à dire qu’elle est condamnée pour raison politique, surtout qu’ elle aura aussitôt le soutien des McCain et des Romney… Et les écrivains qui viennent soutenir les manifestations et que l’on compte d’ailleurs sur les doigts, , fort bien! Mais les personnalités du monde des arts et des lettres qui ont soutenu Poutine, où sont-ils? Ils sont voués aux gémonies, comme Assange,  devenu tout soudain « un idiot utile », travaillant pour la « télé de Poutine », laquelle télé est la bête noire des Etats-Unis, donc les moutons de Panurge européens, français en particulier, s’en vont répétant qu’il s’agit d’un medium qui nous fait revenir à la guerre froide. Comme la créatrice du Monologue, Nougayrède, a parlé avec dédain des experts qui sont chaque jour interrogés par les journalistes de la « télé de Poutine », j’ai pris la peine de relever, dans la semaine du 21 au 26 avril, aux informations de 14h,  le nom de ces experts :21/04-22/04 :  Nicolas Baverez sur la France; Ali Salman sur le Bakhrein; Glyn Ford sur Breivik et le racisme en Europe; Joseph Lieberman et Daniel Wagner sur Assange; Mike Raddie (Londres) sur les photos scandaleuses des soldats américains en Afganistan; David Martin sur les protestations contre ACTA.23/04- : John Laughland et Benoit Hamon sur les élections française; Amotz-Asa-El sur le Caire; Leah Bolger sur les médicaments pris par les soldats américains.24/04 Phil Rees, Glenn Greenwald sur Assange; Afshin Rattansi, John Laughland sur la Libye et le Syrie; Dr. Sreeram-Chaulia sur le Soudan; Francis Lun sur la Chine et l’Arctique; Dr Uri Avnery, Zeev Bielski, Yifta Shapir sur Israël-Iran.25/04 Afshin Rattansi, Omar Nashabe sur Bakhrein; Prof. Ismael Hossein-Zadeh, Mateusz Piskorski sur la Syrie; Pepe Escobar sur la provocation chinoise; Senapathy, Sandip Sen sur l’Inde.
    26/04 Bruce Burgess, Alexandre Korobko, David Miliband  sur Litvinenko-LougovoÏ; Ali Rizk sur Israël-Iran, Christoph R. Horstel, Fares Al-Shehabi sur la Syrie.
    Je n’ai pas pu noter tous les noms, mais la liste est déjà assez impressionnante, montrant que l’information sur l’international n’est pas unilatéralement otano-américaine  comme dans nos télévisions.
    jean-claude marcad

  • Faussaires d’oeuvres russes en Suisse

    CRIMINALITÉ

    Un réseau de faussaires d’art démantelé en Suisse

    Mis à jour le 13.06.2013

    Un réseau international accusé d’avoir contrefait pour plusieurs millions d’euros de tableaux, notamment des Russes Kandinsky ou Malévitch, a été démantelé jeudi en Allemagne, en Suisse et en Israël.

    Les chefs présumés du gang de faussaires ont été arrêtés en Allemagne.Les chefs présumés du gang de faussaires ont été arrêtés en Allemagne.
    Image: Photo d’illustration/AFP

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    Deux hommes âgés de 41 et 67 ans considérés comme les chefs d’un gang de six faussaires ont été arrêtés.

    Ils ont été interpellés à Wiesbaden (ouest de l’Allemagne) et placés en détention à l’issue d’une enquête lancée en décembre 2012, a précisé la police dans un communiqué.

    En Allemagne, des perquisitions ont visé près d’une trentaine d’appartements, d’entrepôts ou de galeries, a ajouté la police, disant avoir procédé à plus d’un millier de saisies.

    400 tableaux

    Le groupe, constitué de Russes, d’Israéliens et de Germano-tunisiens, est soupçonné d’avoir peint de faux tableaux en imitant des artistes comme Vassily Kandinsky, Alexeï von Jawlensky, Natalia Gontcharova, Mikhail Larionov ou Kasimir Malévitch, d’avoir contrefait des certificats d’authenticité et de les avoir vendus, pour la plupart à des collectionneurs privés.

    Selon les enquêteurs, au moins 400 tableaux considérés comme des faux ont été vendus pour des sommes atteignant parfois les sept chiffres.

    Les deux hommes interpellés auraient eux par exemple gagné plus de deux millions d’euros entre 2011 et 2013 grâce à leurs ventes à des clients en Allemagne et en Espagne.

    Créé: 13.06.2013, 16h23

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  • Le « Guardian » sur les auteurs de faux Kandinsky et Malévitch; six personnes arrêtées en Allemagne

    Guardian: авторы поддельных картин Кандинского и Малевича арестованы в Германии

     | «Газета.Ru»

    Правоохранительные органы Германии обезвредили банду арт-мошенников, которые специализировались на подделке картин российских авангардистов, пишет The Guardian. В частности, преступники подделывали полотна Василия Кандинского, Казимира Малевича и Натальи Гончаровой.

    В операции, проходившей в среду и четверг по всей Германии, принимали участие сто стражей порядка. Два предполагаемых лидера группировки были арестованы. По версии полиции, банда состояла в общей сложности из шести человек.

    Полицейские обыскивали частные дома, офисы, склады и художественные галереи. Похожие операции были проведены в Швейцарии и Израиле, но их результаты еще не обнародованы.

    Как полагают в правоохранительных органах, мошенники продали более 400 поддельных картин, сфальсифицировав и сертификаты подлинности. Преступники выдавали свои полотна за ранее неизвестные творения художников. По версии полиции, стоимость подделок достигала «четырехзначных-семизначных» цифр. В частности, утверждается, что две поддельные картины были проданы в 2011-2013 гг. за €2 млн.

    ОБЗОР ПРЕССЫ. ПОДРОБНОСТИ:

     

     ruritu |  06:35, пятница, 14.06.2013  | Ссылка на комментарий
     

    Каждый талантлив по своему

     

     Evgeny Vseizvestnyi |  06:56, пятница, 14.06.2013  | Ссылка на комментарий
     

    Рисуй квадраты и продавай

     

     sir_chopin |  08:21, пятница, 14.06.2013  | Ссылка на комментарий
     

    Главное – покупатель. У вас еще не все стены этими квадратами увешены, и все – единственные оригиналы Малевича?

     

     Evgeny Vseizvestnyi |  08:23, пятница, 14.06.2013  | Ссылка на комментарий
     

    Аккурат все шесть квадратов малевича у меня. Все остальные – подделка. Кстати – он дальтоник был

     

     sir_chopin |  08:30, пятница, 14.06.2013  | Ссылка на комментарий
     

    Значит, я угадал.
    Мне самому нравится Кандинский.

     

     Evgeny Vseizvestnyi |  08:39, пятница, 14.06.2013  | Ссылка на комментарий
     

    Если приглядеться, то в квадрате и Кандинского видно

     

     sir_chopin |  08:44, пятница, 14.06.2013  | Ссылка на комментарий
     

    Для этого надо быть полным дальтоником. Кандинский – художник абсолютного цвета, и ярче найти трудно.

     

     Evgeny Vseizvestnyi |  09:22, пятница, 14.06.2013  | Ссылка на комментарий
     

    Именно поэтому дальтоник малевич намесил ярких цветов до черного в своих квадратах. На самом деле это копии картин сразу всех Кандинских

     

     sir_chopin |  09:34, пятница, 14.06.2013  | Ссылка на комментарий
     

    Я уже понял, что или вы или полный дальтоник, или видели их картины только по черно-белому телевизору, и, тем более, никогда « живьем ».

     

     Evgeny Vseizvestnyi |  09:39, пятница, 14.06.2013  | Ссылка на комментарий
     

    все врут вокруг тебя!
    ты мне поверь
    кричит что друг-
    на самом деле зверь
    кричит, что он Чапай
    и лезет всем в друзья,
    но ты дружок не верь,
    Чапаев- это Я

     

     sir_chopin |  09:41, пятница, 14.06.2013  | Ссылка на комментарий
     

    Как я понял – это по поводу черно-белого искусства?

     

     Evgeny Vseizvestnyi |  09:44, пятница, 14.06.2013  | Ссылка на комментарий
     

    Нет, это по поводу ценителей искусства, Оценка квадрата и одежды голого короля

     

     sir_chopin |  09:45, пятница, 14.06.2013  | Ссылка на комментарий
     

    все же о черно-белом Чапаеве, и о том, что слепому не оценить света Кандинского.

     

     Evgeny Vseizvestnyi |  09:54, пятница, 14.06.2013  | Ссылка на комментарий
     

    не курите дети травку
    не курите вы кальян
    в нем обман и вместо папки
    джин сидит как истукан.

    не смотри что дяди курят
    свой кальян и тут и там
    в том кальяне много дури
    станешь сам как истукан

     

     sir_chopin |  09:58, пятница, 14.06.2013  | Ссылка на комментарий
     

    Просто признайтесь, что никогда не видели картин Кандинского (или даже не можете, из-за проблем со рением).

     

     Елизавета Строгая |  07:45, пятница, 14.06.2013  | Ссылка на комментарий
     

    Остерегайтесь подделок картины неизвестного художника-авангардиста В. Рифмовича « Четвёртый квадрант »
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     barmaglot_1 |  07:56, пятница, 14.06.2013  | Ссылка на комментарий
     

    Можно еще как Лёня-шарлатан записывать диски с « изохронными бьеньями ».

     

     

  • Sur la présentation scandaleuse de la Russie dans « Le Monde » – une infamie de plus

    Une nouvelle Toinette du journalisme activiste vient de sévir dans « Le Monde » – Toinette Briancon : il y avait longtemps que le quotidien ne s’était pas livré à un panorama aussi unilatéralement anti-poutine/anti-russe, avec une focalisation monomaniaque sur le génie du mal du continent russe – Poutine, cause de tous les maux « de la répression à la récession ». Le grand pays qu’est la Russie mérite une meilleure information sur elle que cette litanie accumulative répétitive de ce qui ne va pas. Comme si la Russie était une exception dans ce qui ne va pas : je prétends, à l’encontre de la présentation scandaleuse de Toinette Briancon, qu’il n’y a pas dans ce pays plus d’exactions, de faits négatifs, de bavures que dans des pays démocratiques de même importance géo-politique. Mais, sous l’influence des forces les plus réactionnaires occidentales (surtout américaines) , qui n’ont pas intérêt à ce que la Russie retrouve une puissance qui contrebalancerait l’unipolarité actuelle, financé  par elles, un activisme s’est installé dont les métastases ne cessent de ronger toute vue un peu rationnelle et constructive de la situation russe. Toinette Briancon, à ce qui apparaît dans sa chronique du week-end, est un de ces activistes qui pratiquent l’amalgame, les faits vérifiés et les suppositions, mais ont surtout d’une malhonnêteté intellectuelle effrayante. Voici chez Toinette Briancon les affirmations malhonnêtes, en suivant l’ordre de son papier :

    1) la mise en doute de la légitimité de Poutine (une autre passionaria toinette, Mandras, avait déjà mis en doute dans « Le Monde » la légitimité de Medvédev… et les journalistes activistes n’ont cessé de mépriser Medvédev et d’en faire la marionnette de Poutine et ils ont bonne mine aujourd’hui de le présenter comme un homme d’Etat plus fréquentable que son aîné);

    2) non-légitimité de Poutine, parce que « fraudes électorales » : Briançon, pas plus que les autres journalistes du « Monde », ne nous disent de quel type et à quel niveau sont les dites « fraudes », sauf qu’au cours  de sa chronique il parle de « bourrage des urnes ». Pour le lecteur, les choses sont claires, lors des élections russes, le bourrage des urnes est la règle, sans qu’on ne nous ait jamais dit quel est le pourcentage de ces fraudes réelles caractérisées. D’autre part, je ne cesse de dénoncer la confusion qui est faite à travers ce mot « fraude », entre les fraudes réelles voulues et les dysfonctionnements qui me paraissent la majorité des cas, dysfonctionnements qui proviennent  de ce que la Russie, vu son histoire récente et vu l’immensité de son territoire,  a de la peine à acquérir les mécanismes   d’un déroulement démocratique des élections (cela est valable aussi pour l’opposition qui croit qu’en démocratie tout est permis)

    3) Dmitri Medvédev est dit par Briancon « le souffre-douleur » de Poutine. Mme Jégo, elle, disait, avant, qu’il en était la « poupée de chiffons » ; elle disait aussi que Poutine était « moribond »… Eh bien, le moribond a l’air de bien se porter et il a fait même du ski à Sotchi avec son souffre-douleur Medvédev, au lieu de fêter, dernièrement, le 55ème anniversaire de son épouse, dont on vient d’apprendre qu’ il divorce (dixit Jégo);

    4) La « corruption généralisée », certes, c’est une plaie qui ronge la Russie, mais il est malhonnête de ne pas dire qu’il y a une lutte de tous les jours du pouvoir contre cette corruption et le nombre de personnages souvent aux plus hautes fonctions qui sont mis en examen augmente de jour en jour; cela n’empêche que la corruption ne soit endémique à tous les niveaux, qu’il est un « mal russe »,  qu’il ne disparaîtra pas d’un coup de baguette magique et qu’il faudra du temps avant que la Russie ne réduise ce fléau à la plus simple expression;

    5) Qui voit Toinette Briancon et consorts en journalisme activiste à la place de Poutine? Qui se détache?  L’opposition non parlementaire n’a pas de programme : elle procède par éructations, par slogans, genre « la Russie sans Poutine » ou la parti de Medvédev-Poutine est traité de « parti des voleurs et des escrocs », sans qu’il y ait une proposition alternative sérieuse. Il suffit de lire le bloc de Navalny : ce ne sont qu’insultes, mots d’oiseau, vocabulaire incendiaire, souvent infantile. Kasparov opère de la même façon, par des aboiements, des invectives, des insultes (on peut être un génie des échecs et un piètre politique – cf., pour le génie littéraire et le fourvoiement idéologique, Céline);

    6) Sur la situation économique de la Russie, le tableau de Toinette Briancon est noirci de façon outrancière. Même si la crise mondiale a des effets négatifs sur l’économie russe, celle-ci reste confortable, malgré l’inflation; et, bien entendu, l’activiste Biancon ne parle pas du niveau du chômage en Russie qui est très bas. Mais ce qui serait positif, n’intéresse pas l’activiste.

    7) Qui êtes-vous les Toinettes du journalisme pour employer, quand vous parlez de la Russie, ce lexique dénigrant insupportable : la « vindicte présidentielle »; « répression » (lorsqu’il y a intervention de la police pour des manifestations non autorisées, la police ne gaze pas les opposants comme cela se pratique aux Etats-Unis, en France et, aujourd’hui en Turquie; les manifestants présentés à la justice sont ceux qui ont frappé des policiers lors de la manifestation du 6 mai 2012); « récession » (Briancon fait une phrase volontairement contournée obscure, pour ne pas dire nettement que l’on prévoit pour la Russie une croissance de plus de 2%, ce qui ne semble pas être encore  de la récession, mais Briancon est une pythie qui voit loin…); « Parlement docile » (il suffit d’entendre les communistes ou le parti « Juste Russie » pour voir qu’ils ne sont pas dociles, mais, n’ayant pas la majorité, comme dans toute démocratie, ils en sont réduit (comme l’UMP aujourd’hui chez nous) à être une opposition verbale, mais non sans effet); « durcissement » de la répression; « corruption généralisée »; « justice aux ordres »; « forces de police à la disposition du plus offrant »; les satrapes locaux qui « exécutent ce que leur demande le pouvoir », « Etat jungle »; « droits de propriété les plus élémentaires bafoués tous les jours »; « tout est confiscable par l’arbitraire autocrate et kleptocrate »; « autoritarisme aggravé du régime »; « le risque russe » pour les investisseurs; Poutine met en oeuvre ses promesses « pour s’assurer une confortable majorité électorale » (mais qu’a-t-il besoin d’essayer d’améliorer le niveau de vie de ses compatriotes pour être élu, puisque le bourrage d’urnes lui permettra d’être élu à l’occasion? Toinette Briancon n’en est pas à une malhonnêteté près); « les pensions et les canons », voilà selon la Toinette d’aujourd’hui l’unique visée poutinienne…; « les coups de menton périodiques du maître du Kremlin »; « ruée de ses amis et affidés sur les ressources publiques »; « l’obéissance contre la croissance », autre visée de Poutine; « régression démocratique »; « Poutine se rétracte et réprime »; « la rapine des amis du régime »; « zèle policier paranoïaque »; « l’arbitraire du prince »; « la bande au pouvoir »…

    Quelle vision apocalyptique! Que reste-t-il de la Russie après cet « éclairage » qui nous est proposé, non innocemment, bien entendu, par « Le Monde »?

    Je trouve de tels papiers infamants et ai honte.

     

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  • La pénétration de la pensée russe dans le milieu français : Berdiaev et Chestov

    Автор:Маркадэ Жан-Клод

    Маркадэ Ж.Кл.

    Проникновение русской мысли во французскую среду. H. A. Бердяев и Л. И. Шестов

    Разбивка страниц настоящей электронной статьи сделана по: «Русская религиозно-философская мысльXX века. Сборник статей под редакцией Н. П. Полторацкого. Питтсбург, 1975, США.

     

     

    Жан-Клод Маркадэ

     

     

    ПРОНИКНОВЕНИЕ РУССКОЙ МЫСЛИ ВО ФРАНЦУЗСКУЮ

    СРЕДУ: H. A. БЕРДЯЕВ И Л. И. ШЕСТОВ

     

    Русская музыка и изобразительное искусство сыграли не­сомненно огромную роль в художественной жизни Франции, отчасти благодаря Русскому балету С. П. Дягилева, отчасти благодаря исключительному дарованию многих русских художников так называемой Парижской школы. 1 Но можно ли говорить о влиянии русской философии на французскую мысль XX века? Надо отметить прежде всего, что во французской среде русская мысль завоевала себе место с большим трудом. Только те философы, произведения которых были переведены на французский язык, проникли в мир французской мысли. В этом отношении, два философа оказали несомненное влияние на французскую мысль, а именно Н. А. Бердяев и Л. И. Шестов.

    По поводу Бердяева Г. П. Струве пишет: «На первом месте следует поставить многочисленные сочинения H.A. Бердяева, оказавшегося необыкновенно продуктивным и популярным мыслителем в Европе, единственным, можно сказать, который имел какое-то воздействие на современную ему философию, английскую и немецкую мысль и к которому прислушивалась часть русской молодежи за рубежом». 2 Однако Бердяев не «единственный» русский мыслитель зарубежья, который «имел какое-то воздействие» на западную мысль. Более адекватна формулировка самого Бердяева: «Я был первый русский хрис­тианский философ, получивший большую известность на За­паде, большую, чем В. Соловьев». 3 Шестов, стоявший близко к христианству, но не вошедший всецело в его лоно, оставил, может-быть, менее заметный след, но его проникновение, по- жалуй, более глубокое.

    Знаменателен факт, что нередко произведения этих двух крупных величин появлялись сперва на французском языке и только позже по-русски. Так было с книгами Бердяева «Истоки

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    и смысл русского коммунизма», «Экзистенциальная диалек­тика божественного и человеческого», «Опыт эсхатологической метафизики (Творчество и объективация)» 4. То же самое прои­зошло и с некоторыми произведениями Шестова. Такие важные труды, как «Гефсиманская ночь» 5, «Киркегор и экзистенциаль­ная философия» 6, «Скованный Парменид»7, «В Фаларийском быке» 8, были известны французским кругам и вызывали споры до того, как они были опубликованы на русском языке.

    Следует упомянуть также, что Бердяев устраивал первые экуменические встречи в Париже. Интерконфессиональные со­брания с католиками и протестантами, продолжавшиеся 3 года (1925-28), кончились полу-неудачей из-за слишком разных ми­ровоззрений участвующих. После вековой борьбы, протестанты и католики впервые могли обмениваться мнениями на нейтраль­ной православной почве. Но главная трудность была в том, что внутри каждой религии были непримиримые разногласия. Таким образом, крайний католический модернист, отец Лабертоньер, сталкивался с томистом Ж. Маритеном, и ортодоксаль­ный кальвинист Ласерер с представителем религиозно и социально-радикального течения в протестантизме. Со стороны православия, отец С. Булгаков имел слишком своеобразный и новый для всех подход к богословским проблемам, чтобы его софиологическая система не осталась для слушателей неразре­шимой загадкой. Хотя французские богословские круги и знали об учении отца Булгакова о Софии, но это не вызвало никакого прямого отзвука в западной теологии.

    Если теперь взглянуть на литературу на французском язы­ке о русских мыслителях, то оказывается, что существует нес­колько попыток раскрыть идеи одного лишь Бердяева. Первая книга о Бердяеве была написана его другом, швейцарским пас­тором Порре. 9 Французский философ Леон Эмери ставит Бер­дяева среди «семи свидетелей» нашей эпохи, 10 причем он инте­ресуется только автором «Нового Средневековья», имевшего широкое распространение11, — хотя Бердяев не считал этой книги столь важной. Эмери видит даже в Бердяеве единомыш­ленника Жозефа де Местра: «Придадут, может быть, книге Николая Бердяева «Новое Средневековье», написанной между 1919 и 1923 гг., то же значение, что и «Рассуждениям о Фран­ции», опубликованным Местром в 1798 г.» 12 Книга госпожи М. М. Дави «Человек восьмого дня» 13 — живое свидетельство об огненной личности русского философа, в котором она под­черкивает острое ощущение Deus absconditus. О вкладе хрис­тианских размышлений Бердяева и его учения о личности (пер-

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    сонализм) появилась богословская диссертация Сегундо 14. На­конец, Климов постарался составить систематическое изложе­ние философии Бердяева в его «восстании против объектива­ции» .15

    О Шестове же пока не существует ни одной книги на французском языке. В эссе Рахили Беспаловой «Chemins et Carre­fours» 16 одна глава посвящена «Шестову перед Ницше». (Другие части относятся к изучению некоторых аспектов мысли Жюльена Грина, Мальро, Габриеля Марселя, Киркегора.) Беспалова анализирует только одну линию философии Шестова, хотя и краеугольную, а именно постоянную борьбу философа против якобы «научной философии», зиждущейся на априорных исти­нах. Она замечает, что у Шестова «философ превращается в палача познания» 17. Русский философ А. Лазарев посвящает целую главу своей книги «Жизнь и Познание» 18 «философии Л. Шестова», и Бердяев в предисловии к этому французскому изданию подчеркивает значение Шестова в развитии рели­гиозно-философской мысли, но упрекает его в том, что он говорит как-то извне о религиозном опыте. Кроме этих иссле­дований, надо еще отметить предисловия Ива Боннефуа и Б. Ф. Шлецера к французским изданиям сочинений Шестова. Ив Боннефуа входит в суть проблематики Шестова. Настоящая трагедия человека в том, что он не верит, что вера может сдви­нуть горы, и должен все время опираться на призраки разума.

    Если судить о влиянии Бердяева и Шестова по исследова­ниям, которые появились о них по-французски, мы не будем иметь полного представления о глубоком отзвуке, вызванном их мыслью во французском интеллектуальном мире. Для этого следует обратиться к тем моментам их жизни и жизни их фи­лософских идей, которые свидетельствуют о этом отзвуке и о том значении, которое они имели в развитии части француз­ской мысли.

    Николай Александрович Бердяев (1874-1948), как известно, был выслан из России в 1922 г., и после двухлетней п